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Hegeschau in der Stadthalle - Abschuss leicht angestiegen


(Fotos: Hubert Richter)

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(hr) In der Eberbacher Stadthalle zogen die Odenwälder Rotwildjäger gestern in Anwesenheit von Landrat Dietrich Kübler aus dem Odenwaldkreis und Eberbachs Bürgermeister-Stellvertreter Günter Wiedemer mit ihrer Hegeschau Bilanz des abgelaufenen Jagdjahres 2009/2010.

In dem 46.000 Hektar großen, länderübergreifenden Rotwildgebiet "Odenwald" wurden 498 Stück Rotwild erlegt, etwas mehr als im Vorjahr (490). Das in den Abschussplänen festgesetzte Soll wurde zu 77,8 Prozent erfüllt. Diese Quote liegt etwas unter dem Vorjahreswert (81,7 Prozent), wird von den Jägern aber noch als befriedigend angesehen.

Zur Strecke kam überwiegend so genanntes "Kahlwild", also weibliche und junge Tiere, die kein Geweih tragen. Bei 133 Stücken handelte es sich um Hirsche mit mehr oder weniger stark ausgeprägtem Kopfschmuck. Anhand der Trophäen und dem Alter können die Jäger Rückschlüsse auf Struktur und Zustand des Wildes ziehen. Deshalb ging auch in diesem Jahr der Vorsitzende der Rotwildjägervereinigung, Dr. Andreas Wiese, ausführlich auf die gezeigten Geweihe ein (unser Bild links). Wiese zeigte sich besonders darüber erfreut, dass in diesem Jahr neun ältere Hirsche (über 10 Jahre) vertreten waren, im Vorjahr waren es nur sieben gewesen. Der Spitzenhirsch aus dem Ulfenbachtal erzielte nach einem bestimmten Punkteschema 201,25 Punkte, wofür dem Revierinhaber die goldene Hegemedaille verliehen wurde. Es handelt sich um den fünftstärksten Hirsch, der jemals im Odenwald erlegt wurde (Bild rechts).

Als erfreulich wertete Wiese auch die gleichmäßigere Verbreitung des Rotwilds in seinem behördlich festgesetzten Lebensraum im Odenwald. Ein Indiz dafür sei es, dass die Zahl der Reviere, in denen kein Rotwild erlegt werden konnte, zurückgegangen sei.
Wiese ging auch auf das neue Rotwildkonzept für die Reviere im Eberbacher Stadtwald ein, mit dem die Schälschäden an Waldbäumen verringert werden sollen. Der Eberbacher Gemeinderat hatte die Konzeption unter Ausschluss der Öffentlichkeit am 30. April 2009 verabschiedet und sie als Bestandteil in die Pachtverträge aufgenommen, die ab 1. April dieses Jahres um sechs Jahre verlängert werden sollen. Erarbeitet wurde das Konzept gemeinsam von Vertretern der Stadt, des Kreisforstamtes und der Jäger. Es sieht unter anderem Veränderungen in der Fütterungspraxis vor.

Am Vorabend der Hegeschau hatte die Vereinigung ihre Jahreshauptversammlung mit turnunsmäßigen Neuwahlen abgehalten. Andreas Wiese wurde als Vorsitzender wiedergewählt. Eigentlich hätte er das Amt nach zwölf Jahren gerne abgegeben, es konnte jedoch kein Nachfolger gefunden werden. Erster Stellvertreter bleibt Karl-Heinz Fanselow. Neu gewählt als zweiter Stellvertreter wurde Dr. Hans-Peter Schaufler, nachdem Udo Pfeil nicht mehr kandidiert hatte. Louis Graf zu Erbach-Fürstenau wurde als Nachfolger von Günter Meffert zum Beisitzer gewählt.

Diskussion im Forum

07.03.10

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