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Ein weiterer Schritt Richtung Weltspitze


(Foto: privat)

(bro) (pst)Die US-Open im renommierten Caesars Palace in Las Vegas, eine der wohl bedeutendsten Karateveranstaltungen der Welt und im Hinblick auf die anstehenden Europameisterschaften von vielen europäischen Teams als letzter Test genutzt, gestaltete sich für Wladislaw Gumarow als weiterer Schritt in Richtung Weltspitze.

Erstmals bei diesem Turnier dabei, gelang es ihm, sich sowohl in seiner Gewichtsklasse, in der offenen Klasse wie auch im Team der Deutschen Nationalmannschaft zu platzieren. Dabei stand hinter seinem Start lange ein Fragezeichen, konnte der Deutsche Karate Verband die Kosten nicht übernehmen. Erst die Übernahme des Fluges durch den Karate-Verband Baden-Württemberg sowie aller weiteren Kosten durch die Budokai "ASAHI" Eberbach machten den Weg frei. Und der Eberbacher Karateka rechtfertigte das in ihn gesetzte Vertrauen mit einem grandiosen Ergebnis.

Bereits am ersten Tag der US-Open erreichte er im Team der Deutschen Nationalmannschaft das Finale, welches gegen den ehemaligen Weltmeister Frankreich knapp verloren ging. Am zweiten Wettkampftag standen die Einzel auf dem Programm. Wladislaw Gumarow ging sowohl in seiner Gewichtsklasse als auch in der offenen Klasse ohne Gewichtsbeschränkung an den Start.

In der Gewichtsklasse 75 kg konnte er zuerst seinen Kampf gegen Bravo (USA) sicher mit 4:0 gewinnen, traf aber dann auf den WM-Dritten und Vorjahressieger Baghbani aus Kanada. In einen sehr ausgeglichenen Kampf, bei dem Gumarow sogar eine Drei-Punkte-Wertung gelang, ging es beim Stand von 5:5 nach Ablauf der regulären Kampfzeit in die Verlängerung. Diese konnte der spätere US-Open-Gewinner aus Kanada nach einem sehr spannenden Kampf mit 1:0 für sich entscheiden. In der anschließenden Trostrunde konnte Gumarow sich mit Siegen gegen Lavina (USA) und Ochoa (Kolumbien) bis zum Kampf um Platz drei vorarbeiten. In dem entscheidenden Kampf gegen Hasanov (Aserbeidschan) fehlte ihn nach drei Kämpfen direkt hintereinander die erforderliche Spritzigkeit, sodass er sich mit einem aber immer noch herausragenden fünften Platz zufriedengeben musste.

Die zum Abschluss der Veranstaltung ausgetragene offene Klasse brachte Gumarow dann aber doch die erhoffte Einzelmedaille. Auch hier konnte er seinen Auftaktkampf gegen Compostella (Italien) sicher gewinnen. Die zweite Runde gegen den körperlich deutlich überlegenen Amerikaner Jusuf stand jedoch lange auf der Kippe, gelang keinem der beiden Kämpfer sowohl in der regulären Kampfzeit noch in der Verlängerung eine wertbare Technik. Durch Kampfrichterentscheid wurde Gumarow, der in dem Kampf deutlich aktiver als sein Kontrahent war, zum Sieger erklärt. In der dritten Runde traf er wieder auf Ochoa (Kolumbien), den er bereits aus der Gewichtsklasse kannte. Auch hier konnte er einen deutlichen 6:1-Sieg einfahren. Im Kampf um den Poolsieg traf er dann auf den international sehr erfahrenen Rene Smaal aus Holland. In einen packenden Kampf spielte der Holländer seine Routine aus, sodass Gumarow abermals nur der Weg in die Trostrunde blieb. Hier setzte er sich nach anfänglichem Rückstand mit einer Drei-Punkte-Wertung in den letzten zehn Sekunden durch Wurf gegen den Venezuelaner Micastro durch und belegte den dritten Platz.

Dieses herausragende Ergebnis brachte Gumarow die sichere Nominierung zu den Europameisterschaften in Athen ein.

12.05.10

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