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Ohne Sperrung hätten die Spezialmaschinen im Steilhang nicht arbeiten können


(Fotos: Claudia Richter)

(cr) Die seit vier Wochen andauernden Forstarbeiten an der L 2311 sind seit gestern 16 Uhr beendet, und damit ist die Straße wieder täglich regulär für den Verkehr geöffnet.

Wegen Holzernte- und Verkehrssicherungsarbeiten der Stadtförsterei war die Landesstraße seit 12. März immer von montags bis samstags (außer über das Osterwochenende) voll gesperrt. Die Sperrungen, die vor allem für Anwohner in den nördlich gelegenen Ortschaften belastend waren, seien aus Sicherheitsgründen erforderlich gewesen, erläuterte der zuständige Forstrevierleiter Hubert Richter. In einigen Bereichen arbeiteten nämlich Holzerntemaschinen im Steilhang über der Straße (unsere Bilder). Dort konnten Steine und Baumteile abrutschen und auf die Fahrbahn stürzen. Das sei auch mehrmals passiert, so Richter. Ohne die Sperrung hätten die Arbeiten, die zur Stabilisierung des Waldbestands über der Straße erforderlich gewesen seien, aufgrund der großen Gefahren nicht durchgeführt werden können, erklärte der Förster.

Neben den maschinellen Durchforstungsarbeiten wurden durch Mitarbeiter der Stadtförsterei auch gefährliche Bäume direkt oberhalb der Straße entfernt, beispielsweise instabile Fichten am Stausee. Die waren ursprünglich vor Jahrzehnten unter einer Stromleitung gepflanzt worden, die mittlerweile in die Erde verlegt wurde. Eine Spezialfirma wurde zudem damit beauftragt, direkt an der Straße verkehrsgefährdenden Bewuchs mit Hilfe von Baggern zu entfernen. Außerdem wurde im gesamten Sperrbereich eine Waldrandpflege durchgeführt, die dazu dienen soll, dass über der Straße ein stabiler Waldtrauf entsteht.

Leider hätten sehr viele Autofahrer den Sperrbereich verbotener Weise durchfahren, berichteten sowohl Hubert Richter als auch die an der Straße eingesetzten Mitarbeiter. Auch die Fahrer der Holzerntemaschinen hatten für das Verhalten mancher Autofahrer nur ein Kopfschütteln übrig. Auch wenn man keine Felsen oder Bäume aktuell auf der Straßen liegen sehe, sei das widerrechtliche Durchfahren des Bereichs äußerst leichtsinnig, zeitweise sogar lebensgefährlich gewesen. Laut Förster Richter hätten aber die Autofahrer, die tagsüber im gesperrten Bereich zum Wenden aufgefordert wurden, im Gespräch überwiegend Verständnis gezeigt, so dass die gesamte Aktion unfallfrei verlaufen sei. Während der Sperrzeiten war die Durchfahrt für die Linienbusse gewährleistet. Die Zufahrt von Eberbach zu den Gewerbegebieten und Anwesen im Sperrbereich war für Anlieger ebenfalls möglich.

Einen positiven Aspekt hatte die Sperrung auch für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des NABU. Sie konnten ungeachtet des sonst regen Verkehrs die Krötenzäune am Stausee aufbauen.

Immerhin wurden durch die Erntemaschinen im Steilhang über der Straße etwa 2.500 Festmeter Holz aufgearbeitet, was einem Zehntel des jährlichen Gesamteinschlags im Eberbacher Stadtwald entspricht. Hinzu kamen etwa 1.000 Kubikmeter Holzhackschnitzel am Waldrand direkt an der Straße. Das aufgearbeitete Holz soll in den nächsten Wochen verkauft und abtransportiert werden. Der Verkaufserlös wird dringend benötigt, um die erheblichen Kosten der Verkehrssicherungsmaßnahmen zu decken, die Richter auf ungefähr 50.000 Euro schätzt. Darin eingerechnet ist auch die weiträumige Beschilderung der Umleitungsstrecke.

08.04.18

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