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Philip Thein holt erste Goldmedaille auf internationalem Boden


Philip Thein, 2. v. l.. (Foto: meinruderbild.de/DetlevSeyb)

(bro) (tg) Am Mittwochabend war die Terrasse im Bootshaus der Rudergesellschaft voll bis auf den letzten Platz. Der Anlass dafür, dass so viele Vereinsmitglieder, Vertreter der Presse und sogar Bürgermeister Peter Reichert ins Bootshaus kamen, war der Erfolg von Philip Thein bei den U23-Europameisterschaften am Wochenende zuvor. Philip Thein gewann bei diesen Meisterschaften im weißrussischen Brest die Goldmedaille im Leichtgewichts-Doppelvierer und ist nun U23-Europameister. Das ist die erste Goldmedaille auf internationalem Boden überhaupt in der fast 120-jährigen Vereinsgeschichte der Rudergesellschaft.

Um in das Finale der schnellsten sechs Mannshaften Europas zu kommen, musste Philip Thein mit seiner Mannschaft erst den Vorlauf überstehen. Dieser lief suboptimal, der Mannschaft war die Nervosität anzumerken, die sich in einigen technischen Fehlern bemerkbar machte. Mit dem Willen, es im Finale besser zu machen, startete der Vierer ins Finale. Dort traf das Quartett auf die Mannschaften aus der Ukraine, Estland, Weißrussland, Österreich und der Tschechischen Republik.

Auf dem ersten Streckenviertel gaben die Österreicher das Tempo vor, die sich auch als schnellstes Boot für das Finale qualifiziert hatten. Mit ihnen ging das Boot der Tschechischen Republik. Der Thein-Vierer hielt sich knapp dahinter auf der dritten Position, aber klar vor den drei weiteren Booten. Zur Streckenhälfte kam der deutsche Vierer immer besser in Fahrt und konnte zu den Tschechen etwas Boden gutmachen. In diesem hohen Tempo gelang es ebenfalls, die Österreicher zu überholen. Nach dreiviertel des Rennens ging noch einmal ein Ruck durch das deutsche Boot. Es wurde früh der Endspurt angesagt, um früh noch einmal schneller zu werden. Und dies gelang. „Augen zu und durch“, war das Motto der Mannschaft. Deshalb nahmen Philip Thein und seine Mitstreiter erst mit überfahren der Ziellinie wahr, dass sie die 2.000 Meter am schnellsten absolviert hatten. Obwohl sie alle Kräfte in dieses Rennen investiert hatten, jubelten die vier Deutschen auch sofort. Bei der anschließenden Siegerehrung hörten sie zum ersten Mal in ihrer Ruderkarriere die deutsche Nationalhymne - ein bewegender Moment.

Entsprechend stolz ist man in der RG Eberbach auf diesen Erfolg. Philip Thein hat dafür zahlreiche Stunden des Trainings investiert. „20 bis 24 Stunden pro Woche in Spitzenzeiten kommen da schon zusammen“, äußerte er. Trainiert und begleitet wurde er von seinem Trainer Frank Günder, der maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg hat. Selbstverständlich wurde auch er am Mittwochabend geehrt. Beide, Sportler und Trainer, bedankten sich während der Ehrung beim Verein, den Familien und allen, die das Team im Laufe der Saison unterstützt haben.

06.09.18

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