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Noch keine Entscheidung zwischen Neubau und Sanierung


(Foto: Hubert Richter)

(hr) In einer öffentlichen Sondersitzung des Gemeinderats ging es heute Abend einmal mehr um die Zukunft des sanierungsbedürftigen Eberbacher Hallenbads.

Das Bäderbau-Ingenieurbüro Richter & Rausenberger hatte im Jahr 2016 schon einmal Sanierungsvarianten geprüft (wir berichteten). Mit zwischenzeitlichen Kostensteigerungen käme die damals vorgestellte “kleine” Sanierung aktuell auf knapp 1,9 Millionen Euro netto. Ein Neubau statt Sanierung wurde durch das Büro Altenburg im vergangenen Jahr auf 7 bis 8 Millionen Euro kalkuliert (wir berichteten). Das hält zumindest Bürgermeister Peter Reichert für nicht finanzierbar.

Bäderspezialist Gerhard Richter stellte heute als Alternative die Möglichkeit einer Generalsanierung vor, die er auf insgesamt rund 5,1 Millionen Euro netto kalkulierte. Für die Realisierung schlug Richter zwei Bauabschnitte vor (zunächst knapp 3 Millionen Euro, 2,1 Millionen Euro später). Nach Abschluss der Gesamtmaßnahme wäre vom bisherigen Hallenbad dann nur noch der Rohbau übrig, während Becken, Umkleidebereich, Dach, Fassade, Innenausbau und die komplette Technik einschließlich Blockheizkraftwerk neu wären. Nicht enthalten wäre der gastronomische Bereich.

CDU-Fraktionssprecher Michael Schulz sagte, es sei im Gemeinderat Konsens, dass das Hallenbad erhalten werden soll. Die CDU-Fraktion favorisiere aber den Neubau eines bedarfsorientierten “Bürgerbads” mit Schwerpunktnutzung durch Schulen und Vereine. Eine Sanierung halte die CDU für zu riskant.
Peter Stumpf (AGL) zog die Zuverlässigkeit der Kalkulation in Zweifel und hielt beispielsweise den Ansatz von rund 50.000 Euro für die Betonsanierung für zu niedrig. Weitere Ratsmitglieder sahen das ähnlich, während Peter Reichert darauf hinwies, dass man auch bei einem Neubau vor Überraschungen und Kostensteigerungen nicht sicher wäre.
In der Diskussion wurde klar, dass die wassertechnischen Einrichtungen für Hallen- und Freibad durchaus getrennt funktionieren. Bisher war man immer davon ausgegangen, dass die Technik für die beiden Bäder zusammenhängt. Über dieses Detail zeigten sich mehrere Ratsmitglieder und auch Bürgermeister Peter Reichert überrascht.

Ein Beschluss fiel heute nicht. Peter Reichert will weiter nach einer kleineren Lösung suchen, weil acht oder mehr Millionen für Eberbach seiner Meinung nach bei Weitem nicht zu stemmen wären.

21.03.19

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